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Plakatentwurf foire virtuelle neuDas diesjährige FuggerForum, am 09. Mai, also direkt am Europatag, war - passend zur Europawoche und der Jubiläumsfeier der Städtepartnerschaft zwischen Augsburg und Bourges - dem Thema „Einmal Freunde – immer Freunde“ gewidmet. Nach einer musikalischen Einstimmung durch die Klasse 6a, die das aus dem Film „Die Kinder des M. Mathieu“ bekannte Stück „Vois sur ton chemin“, begleitet von Camillo Walcher, zum Besten gab, begrüßte Schulleiter Wilhelm Kugelmann die anwesenden Gäste. Auch Matthias Fink, 1. Vorsitzender von Augsburg International e.V. als Mitveranstalter des Abends sprach ein Grußwort, in dem er seine persönlichen Begegnungen mit Frankreich in Erinnerung rief.

Anschließend führte die Klasse 10a in einem amüsanten szenischen Spiel die geschichtlichen Ereignisse von 1963 bis heute noch einmal vor Augen: Es begegneten sich de Gaulle und Adenauer, Mitterrand und Kohl, Chirac und Schröder und zuletzt Hollande und Merkel, alle gespielt von Schülern, die französische und deutsche Originalzitate vortrugen. So auf die deutsch-französische Freundschaft eingestimmt, folgte nun der Vortrag des stellvertretenden Generalkonsuls der französischen Republik in Bayern, Pierre Robion, der uns nicht nur die Wichtigkeit einer intensiven deutsch-französischen Zusammenarbeit für ein friedliches Europa vor Augen führte, sondern auch auf die zwei Tage zuvor noch einmal glimpflich ausgegangene Präsidentschaftswahl in Frankreich einging. Nachdem Pierre Robion bereitwillig auf die teilweise schwierigen Fragen aus dem Publikum geantwortet hatte, zeigten Schüler der Klasse 10a einen Film, den sie selbst gedreht hatten: In den Osterferien hatten sie Passanten in Augsburg rund um das Thema deutsch-französische Freundschaft befragt und diese Umfrage zu einem kleinen Film zusammengeschnitten. Nach dem offiziellen Teil hatte das Publikum die Möglichkeit sich noch zum geselligen Ausklang an einem Boule-Spiel zu beteiligen. Auch Pierre Robion spielte mehrere Partien mit. Herzlichen Dank allen Beteiligten, vor allem an M. Robion für den interessanten Vortrag und sein offenes sich Einlassen auf Schüler und Publikum.

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