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MINT EC Medizintechnik1Am Mittwoch, den 5.7.2017 trafen sich gegen 13 Uhr 20 Mädchen aus ganz Deutschland, darunter auch ich, in Hamburg an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) zum MINT-EC-Girls-Camp Medizintechnik. Nach einer sehr freundlichen Begrüßungen und einem Mittagessen in der Uni-Mensa starteten wir mit einem ersten Vortrag über Medizintechnik. Zwei promovierende Studenten erzählten uns etwas über ihr Studium und welche verschiedenen Bereiche die Medizintechnik bietet. Danach beschäftigten wir uns selbst mit dem Thema Robotik. Wir waren zwar anfangs skeptisch, doch im Endeffekt hatten wir alle viel Spaß mit unseren selbst gebauten Robotern.

MINT EC Medizintechnik2Am Abend ging es für uns dann zunächst ins Hostel und nach dem Abendessen noch in das Miniaturmuseum in der Speicherstadt und in die Hafen-City.

Schon am frühen Donnerstagmorgen machten wir uns auf den Weg zur Löwenstein Medical GmbH & Co. KG. Dieses Unternehmen stellt u.a. Schlafmasken und Beatmungsgeräte für die ganze Welt her. Man gab uns Einblicke in die Entwicklung, Herstellung und Prüfung der Geräte und Masken. Wir selbst durften Masken zusammenbauen und uns schließlich auch selbst einmal von den Geräten beatmen lassen. Nach dem Mittagessen ging es mit einigen fahrtechnischen Problemen, aufgrund der G20-Demonstrationen, zur Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Dort lernten wir in einem Vortrag und spielerisch viel Neues über Knochen, Knochenkrankheiten und mögliche Implantate. Anschließend zeigte man uns die Labore und die Arbeiten die dort verrichtet werden. Zum Beispiel, wie man eine Knochenprobe zubereitet, um sie später Mikroskopieren zu können. Dieser aufwendige Prozess kann bis zu einem Jahr dauern. Nach diesem vollgepackten und interessanten Tag ging es, für das abendliche Plenum (Versammlung), an den Hamburger Strand nach Blankenese.

MINT EC Medizintechnik3Am letzten Tag des Camps ging es für uns noch einmal zur TUHH. Dort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und durften zum einen einen Vortrag über Prothesen und wie weit die Technik ist, diese mit Nerven zu verbinden, besuchen. Der zweite Teil war eine Vorstellung technischer Maschinen und Roboter, welche in der Medizin heute eingesetzt werden. Am Ende durften wir mit zwei dieser Maschinen ein bisschen „spielen“ und experimentieren. Zum Abschluss haben wir noch einmal in der TU-Mensa gegessen, danach gab es eine kleine Verabschiedung und wir alle waren sehr traurig, dass diese drei Tage schon vorbei waren.

Abschließend kann ich sagen, dass dies mein erstes Mint-EC-Camp war und ich froh bin, dass unsere Schule es uns möglich macht, solche Angebote wahr zu nehmen. Ich würde sehr gerne noch einmal an einem Camp teilnehmen, da die Organisation und die behandelten Themen echt super waren und ich dankbar für die Einblicke, die man uns ermöglicht hat, bin.

Einen weiteren Bereicht zum Camp finden Sie auf den Seiten von think ING. - der Initiative für den Ingenieurnachwuchs.

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