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In unserem W-Seminar „Kreiselphysik“ bei Herrn Dr. Heiszler in der Oberstufe 2016/18 kreisten unsere Gedanken nicht nur um unsere Seminararbeiten: wir, Daniel Dakhno, Luisa Kirsch und Meike Tütken, wagten einen weiteren Schritt. Wir wollten unsere Themen bei Jugend forscht 2017 präsentieren!

Mit seinem „The WheeLED“ hatte Daniel ein faszinierendes Gerät entwickelt, das, an einer Fahrradspeiche befestigt, durch das sich drehende Rad ein scheinbar stehendes Bild erzeugen kann. Luisas hatte sich eingehend mit dem Bumerang beschäftigt und war dabei Fragen wie „Was ist ein Bumerang?“ oder „Wie kann er überhaupt fliegen?“ nachgegangen. Sie betrachtete also genau, welche physikalischen Phänomene am Bumerang greifen. Der letzte Teil ihrer Arbeit war dann praktisch ausgerichtet: der Bau eines klassischen Bumerangs aus Holz und die Durchführung von Versuchen an ihrem eigenen Bumerang. In Meikes Arbeit „Warum SPINnen die Tennisbälle?“ wurde der Einfluss der Rotation auf die Flugbahn des Tennisballs mithilfe eigener Videoaufnahmen analysiert. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass der Ball durch die Rotation entweder nach unten „gedrückt“ oder nach oben „gesaugt“ wird.

Am 23. Februar war es soweit: Viele junge Forscherinnen und Forscher versammelten sich im MAN Museum in Augsburg und präsentierten der Jury von Jugend forscht und den anwesenden Jugendlichen ihre Arbeiten. Um unsere Arbeiten und deren Inhalte möglichst anschaulich für die Jury und andere Besucher vorstellen zu können, hatten wir Plakate für unsere Stellwände erstellt. Auch andere Utensilien wie Laptops, ein Bumerang, ein Tennisschläger und Tennisbälle legten wir an dem vorbereiteten Tisch aus. Daniels WheeLED, angetrieben von einem Motor, hing an der Wand, um das Projekt auch aus großer Distanz sichtbar zu machen.

Der erste Tag wurde für die Präsentation des Projektes vor anderen Teilnehmern und der Jury genutzt. Dabei sollte erklärt werden, was die Motivation, die Idee sowie die Zukunft des eigenen Projektes ist. Daniels Präsentation wurde von einer Live-Demonstration unterstützt, was nicht nur der Jury, sondern auch den vielen Besuchern sehr gut gefallen hat. Doch auch die spinnenden Tennisbälle und der Bumerang machten mächtig Eindruck. Die restliche Zeit und vor allem den nächsten Tag standen wir entweder im Austausch mit anderen Teilnehmern zu deren Themen oder boten unsere Themen allen interessierten Besuchern dar. Bei der öffentlichen Präsentation haben unsere Projekte viel Aufmerksamkeit erregt. Die Fragen, die an uns gestellt wurden, waren dabei sehr differenziert, manche technischer Natur, manche stammten jedoch auch aus ganz anderen, überraschenden, Bereichen. Am häufigsten wurde jedoch nach unserer Motivation zum Schreiben über unsere Themen gefragt.

Den Schluss der Veranstaltung bildete dann am zweiten Tag die Siegerehrung: Alle einzelnen Themenbereiche (z.B. Physik, Biologie, Chemie, Informatik, Technik) und dessen Teilnehmer wurden einzeln aufgerufen und nach vorne gebeten.

Daniel erhielt den dritten Preis im Bereich Technik. Luisa und Meike gewannen
den dritten bzw. ersten Preis im Bereich Physik.

Hier unser jeweiliges Resümee:

  • Daniel: „Insgesamt stellte Jugend forscht für mich eine sich sehr lohnende Veranstaltung dar, da ich mich sehr viel mit anderen Teilnehmern austauschen konnte. Zusätzlich konnte ich wichtige Kontakte knüpfen und so einen nicht unwichtigen Schritt für meine Zukunft machen.“
  • Luisa: „Ich persönlich konnte sehr interessante und aufregende Erfahrungen sammeln. Im Vergleich zu anderen Wettbewerben wie „First Lego League“ oder „Formel 1 in der Schule“ war der Fokus nicht auf den Konturenzkampf ausgelegt sondern eher auf die Förderung und Belohnung von interessierten Schülerinnen und Schüler. Es war sehr spannend die Arbeiten der anderen Teilnehmer zu sehen und mit ihnen zu diskutieren. Ich finde, dass der Wettbewerb auf alle Fälle eine Erfahrung wert ist, entweder als Besucher oder als Teilnehmer.“
  • Meike: „Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Wettbewerb Jugend forscht eine einmalige Erfahrung war. Dort habe ich die Möglichkeit gehabt viele andere Schüler und deren interessanten Projekte kennenzulernen. Besonders beim Landeswettbewerb Bayern in Vilsbiburg, wo ich den dritten Platz gewonnen habe, war es sehr spannend sich mit den anderen Teilnehmern und der Jury auszutauschen. Durch ein interessantes Abend- und Rahmenprogramm wurde es uns ermöglicht Einblicke in verschiedene Themenbereiche zu erhalten und der Austausch wurde auf diese Weise noch zusätzlich angeregt. Wenn man die Chance hat sollte man sie auf jeden Fall nutzen und selbst an dem Wettbewerb teilnehmen.“

Bild: DRÄXELMAIER Group

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