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Bild Brandenburger TorMontag: Endlich war es soweit! Nach langer Planung und voller Vorfreude kam unsere Fahrt in die Hauptstadt immer näher. Nach Unterrichtsschluss fuhren wir etwa um 13:00 Uhr voller Aufregung, was uns erwarten würde, von der Schule nach Berlin ab. Durch die lange Busfahrt dieses Tages konnten wir an diesem Abend nicht mehr viel von Berlin sehen. Außer der Turmstraße, die auch aus Monopoly bekannt ist und in der wir gegessen hatten, war der Tag auch schon vorbei.

Bild Volker UllrichDienstag: Nach dem Frühstück hieß das erste Ziel für alle Klassen: Olympiastadion, welches an diesem Tag unerwartet verschneit war. Dort bekamen wir eine interessante Führung mit Informationen über die Entstehung und die heutige Nutzung des Stadions. Wir sahen die VIP-Lounges, die Umkleiden und sogar den Kindergarten im Stadion. Nach der Führung durch dieses „Sport-Heiligtum“ wurden wir mit den Reisebussen durch verschiedene Teile Berlins gefahren, wobei jeder Bus einen Reiseführer mit an Bord hatte. Zu Fuß ging es weiter vom Alexanderplatz bis zu der Holocaust-Gedenkstätte nahe des Brandenburger Tors. Der schon herannahende Abend wurde vollständig im Bundestag verbracht, wo wir unter anderem eine Diskussion mit Dr. Volker Ullrich (CSU), dem Abgeordneten für die Städte Augsburg und Königsbrunn, führten. Nach einem stärkenden Abendessen in der Kantine des Bundestags betraten wir den Plenarsaal. Zum krönenden Abschluss des Tages bestiegen wir noch spät am Abend die große Kuppel des Gebäudes, ein bekanntes Wahrzeichen Berlins, und konnten die Sicht über „Berlin by night“ genießen.

Bild ReichstagskuppelMittwoch: Dieser Tag stellte auch die Mitte unserer Reise dar und begann mit einem sehr geschichtsträchtigen Ort, dem sogenannten „Tränenpalast“ an der Friedrichstraße. In einer sehr interessanten Führung am umgebauten Grenzübergang, der als ein Symbol für die Teilung steht, wurden uns traurige Geschichten von getrennten Familien und Freundschaften erzählt. Da in dieser Halle viele Tränen beim Abschied und Wiedersehen flossen, bekam der Ort diesen Namen. Nach einer Stärkung begaben wir uns zum Alten Museum. Hier bekamen wir ebenfalls eine sehr informative Führung zum Luxusleben der alten Römer und Etrusker. Außerdem konnten wir die außergewöhnlichen Exponate und das beeindruckende Gebäude genießen. Am Nachmittag hatten wir die einmalige Möglichkeit Berlins Untergrund zu besuchen. Dort bekamen wir im Rahmen der Tätigkeiten des Vereins „Berlin Underground“ einen geführten Gang durch ein Bunkersystem. Mit anschaulichen Beispielen wurden uns die Abläufe in diesem Schutzgebäude des Zweiten Weltkrieges nahegebracht. In den freien Zeiten während der Studienfahrt gab es für uns Schüler immer wieder die Möglichkeit, Berlin individuell in Kleingruppen zu erkunden. Das Brandenburger Tor bot sich dazu hervorragend an. Zum Abschluss des Tages besuchten wir gemeinsam das politische Kabarett „Wer früher zockt, ist länger reich“ im Distel-Theater am Bahnhof Berlin-Friedrichstraße, sodass es zu einem lustigen, unterhaltsamen Abend wurde.

Bild OlympiastadionDonnerstag: Unser letzter ganzer Tag begann mit einer Fahrradtour entlang der Berliner Mauer mit vielen interessanten Informationen vom Aufbau bis zum Fall der Mauer. Leider war das Wetter nicht auf unserer Seite, sodass die Fahrradtour im Schneeregen bei eisigen Temperaturen stattfand. Umso mehr freuten wir uns auf eine Tasse Heiße Schokolade im Bistro an der Gedenkstätte an der Bernauer Straße. Nach einem Aufwärmen in unserer Unterkunft brachen wir wieder Richtung Innenstadt auf, wo unser erstes Ziel die Hackeschen Höfe waren, ein prunkvoller Bau mit einigen Einkaufsmöglichkeiten, wo wir die Möglichkeit zum Kauf von einigen Souvenirs für unsere Familien in Augsburg hatten. Nach einem Abstecher ins Deutsche Historische Museum, wo wir den Spuren der deutschen Geschichte nachgegangen sind, begaben wir uns zur Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen. Dort bekamen wir eine emotionale, beeindruckende Führung einer Zeitzeugin, welche einige Zeit ihres Lebens in diesen Wänden verbracht hat. Am späten Abend gab es noch die Möglichkeit, etwas Zeit auf dem Potsdamer Platz, einem Ort mit viel „Metropolen-Flair“, zu verbringen. So neigte sich auch der letzte Abend unserer Reise dem Ende zu.

Freitag: Nach unserem Frühstück brachen wir wieder Richtung Süden auf. Am späten Nachmittag erreichten wir dann mit vielen schönen Erinnerungen nach einer erlebnisreichen und intensiven Studienfahrt unsere schöne Heimatstadt Augsburg. 

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