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Nachdem das P-Seminar „Unternehmensgründung“ von Herrn Horn durch einen Workshop zur Studien- und Berufsorientierung mit Herrn Hein bereits Erfahrung im Bereich der Berufswelt sammeln konnte, folgte nun zwei Monate später der letzte Schritt zum eigenen Traumberuf – ein Workshop zum Thema Personalauswahlverfahren mit PwC.

Nachdem bei dem ein oder anderen bereits der Wunschberuf gefunden wurde, erhielt man nun durch den Workshop am 07.02.17 durch gezielte Übungen, sowie Tipps & Tricks, eine Übersicht über mögliche Einstellungstests, die Unternehmen verwenden, um aus einem Pool von Bewerbern die geeignetsten herauszufischen. Das Assessment-Center wurde von zwei Mitarbeitern der Firma PwC (PricewaterhouseCoopers) durchgeführt, die dafür extra von Frankfurt bzw. München zu uns ans JFG gereist sind. Herr Stromberg und Frau Wiese arbeiten selbst im Personalbereich bei PwC, wodurch Sie genau erläutern konnten, was ein Assessment-Center überhaupt ist, welche Kompetenzen dort geprüft werden und auf welche wichtigen Details man achten sollte. 

Die erste Aufgabe für den elfköpfigen Kurs bestand darin, eine dreiminütige Selbstpräsentation mit Plakat zu erstellen. Davor wurde erklärt, welche Bewertungskriterien hier maßgeblich sind, wie zum Beispiel der Sympathiebonus, Ausdrucksfähigkeit, sowie Souveränität im Vortrag. Nach drei Selbstpräsentationen wurde der jeweilige Vortrag individuell bewertet, inklusive Verbesserungsvorschlägen und Tipps. Dass das Verhalten außerhalb des Assesssment-Centers mindestens genauso wichtig ist, wurde anschließend aufgezeigt. So war von möglichen Smalltalk-Themen die Rede, wie auch No-Go`s im Dialog.

Der Dialog war die Überleitung zu einem sehr wichtigen Test, nämlich der Gruppendiskussion. Hierbei sollten Teamfähigkeit, Ausdrucksvermögen, Interaktion mit den Diskussionspartnern, wie auch Verhalten in Drucksituationen geübt werden, denn diese Eigenschaften sind elementar für den späteren beruflichen Alltag. Diese Kriterien wurden von sechs Beobachtern aus unserem Kurs benotet und die Benotungen danach erläuert. Dadurch erfuhr jeder einzelne von uns, wo es Potentiale und Stärken gibt.

Die letzte Aufgabe war eine „Postkorb-Übung“, also eine Priorisierung von Themen unter Zeitdruck. Man hatte 30 Minuten Zeit, in der man Termine eines Einkaufsleiters je nach Relevanz absagen, delegieren, oder doch selbst wahrnehmen musste. Natürlich gab es einige Hindernisse und Fallen, die die Ruhe und Übersicht der Testperson prüfen sollte. Abschließend informierte uns Herr Stromberg noch über weitere Testverfahren wie z.B. Case-Studies/Fall-Studien, die zur Prüfung des Zeitmanagements eingesetzt werden. Schlussendlich erläuterte er noch Hintergründe zu Persönlichkeits-, Intelligenz- sowie Konzentrationstests.

Wir möchten uns bei Frau Wiese und Herrn Stromberg ganz herzlich für diesen sehr lehrreichen und kurzweiligen Nachmittag bedanken. Vor allem durch Ihre freundliche und aufgeschlossene Art hatten wir sehr viel Spaß an diesem Nachmittag.    

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