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Am Dienstag, den 28.03.2017, fand sich das P-Seminar Wirtschaftsenglisch unter der Leitung von Frau Cronenberg im vierten Stock des A-Traktes des Jakob-Fugger-Gymnasiums ein, um ein Seminar rund um das Thema „Bewerbungsgespräch“ zu besuchen. Personalleiterin Ute-Inken Grund und Personalreferentin Ramona Nisseler von der Wirtschaftskanzlei Sonntag und Partner gaben hierbei nützliche und anwendbare Informationen aus der Sicht eines Personalleiters. Die Veranstaltung gliederte sich in zwei Abschnitte: einen Vortrag sowie ein interaktives Bewerbungstraining.

Im Laufe des Vortrags legten die beiden Personalexpertinnen besonderes Augenmerk auf acht übergeordnete Themengebiete, die für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch unerlässlich sind. Zunächst ging es um den Gesprächsstart. Hierbei wurde den Schülern des P-Seminars u.a. veranschaulicht, wie wichtig der erste Eindruck ist, der in den ersten 0,5-2 Sekunden eines Treffens entsteht. Anschließend wurden die angehenden Abiturienten über die Smalltalk-Phase des Bewerbungsgesprächs aufgeklärt. Smalltalk wird meist als kleine Einführung in das eigentliche Gespräch erwartet, wobei auch hier auf einige Details, wie zum Beispiel positive Ausstrahlung und Themenwahl, Rücksicht genommen werden muss. Der dritte Hauptaspekt, der von Frau Grund vorgestellt wurde, war der Unternehmens-Scan. Am wichtigsten ist es hierbei, dass der Bewerber seine eigenen beruflichen Ziele mit denen des Unternehmens bereits vor dem ersten Treffen abgleicht, um sicher zu stellen, dass die Firma den eigenen Berufswünschen entsprechen kann. Das letzte Thema der ersten Hälfte des Vortrags war die zweiminütige Selbstpräsentation. Hierbei sollten die Schüler 120 Sekunden über sich selbst sprechen und dabei darstellen können, warum gerade sie für eine ausgeschriebene Stelle qualifiziert wären. In der sich anschließenden Gruppenarbeit wurde zunächst allen Schülern 10 Minuten Zeit gegeben, um sich eine Selbstpräsentation zu überlegen. Danach wurde das Seminar in Gruppen von 5 bzw. 6 Schülern aufgeteilt. In den Kleingruppen durfte jeder Schüler seine Präsentation, einen sogenannten „elevator pitch“, vortragen und erhielt anschließend individuelles Feedback. Für die meisten Schüler war das eigentliche Problem die Zeit, da vielen schon vor Ablauf der zwei Minuten der Gesprächsstoff ausging.

Nach etwa 40 Minuten fanden sich die Gruppen wieder zusammen, um über Bewerbungsfragen zu sprechen, die ein Bewerber im Laufe eines Vorstellungsgesprächs stellen könnte. Diese sollten stets fundiert und nicht nur oberflächlich sein. Der nächste Punkt auf der Tagesordnung waren Kommunikationstipps. Beim Bewerbungsgespräch stellen gute und effiziente Kommunikationsfähigkeiten grundsätzlich immer einen Vorteil dar. Offene Körpersprache, Augenkontakt und aktives Zuhören sollten für jeden Bewerber eine Selbstverständlichkeit sein. Der Abschluss des Bewerbungsgespräches wurde ebenfalls genau beleuchtet, da dies der Moment sein sollte, an dem man sich beispielsweise nach dem weiteren Bewerbungsprozess erkundigen könnte. Zuletzt sprachen die Referentinnen noch die Selbstreflektion an. Sie empfahlen den Oberstufenschülern, Bewerbungsgespräche nachzubereiten, um besser feststellen zu können, welche Aspekte der Verbesserung bedürfen, um damit die Chancen auf Erfolg beim nächsten Vorstellungsgespräch zu steigern.

Ein großes Lob und herzlichen Dank möchten wir an dieser Stelle den beiden Referentinnen für den informativen und sehr aufschlussreichen Vortrag aussprechen, der nicht nur perfekt präsentiert war, sondern für alle Schüler zukünftig von großem Nutzen sein wird.

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