flyerDiese Frage würde jeder von uns mit einem entschiedenen Nein beantworten!

Über 160 Staaten haben die wichtigsten Menschenrechtsabkommen unterzeichnet.  

Die Einhaltung der Menschenrechte ist aber für etliche Staaten trotz Unterschrift keine Selbstverständlichkeit.

Weltweit gibt es unzählige Menschen, die nicht nach ihrer Meinung zum Thema Menschenrechte gefragt werden, die Menschenrechtsverletzungen als alltäglich erfahren.

Gerade Jugendliche können ihr Leben oftmals nicht frei und selbstbestimmt gestalten. 

Welchen Menschenrechtsverstößen begegnen Jugendliche weltweit? Und was können wir dagegen tun?

Die Fachschaft Religion freut sich, in diesem Schuljahr den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 8-10 vom 15.05.-17.05.2019 die interaktive Ausstellung „missio for life“ in Zusammenarbeit mit Missio München präsentieren zu dürfen. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8-10 nehmen im Zeitraum von Mittwoch, den 15.05., bis einschließlich Freitag, den 17.05., an einem 90-minütigen Workshop im Klassenverband teil.

In einer spannenden Mischung aus Alternate-Reality-Serious-Game und Ausstellung lernen Jugendliche, globale Zusammenhänge zu erkennen und den Bezug zu ihrer eigenen Lebenswelt herzustellen. 

Ausgestattet mit I-Pads erleben und entdecken die Schüler den Alltag ihrer Altersgenossen z.B. in Indien und auf den Philippinen. Anhand der realen Biografien von Paulo, Renu und Mercedes erfahren sie, wie diese – stellvertretend für viele andere Jugendliche – Unrecht in ihrem Leben erfahren haben. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei mit den Themen „Straßenkinder“, „Zwangsprostitution“ und „Mitgiftmord“ auseinander und erfahren von den alltäglichen Ungerechtigkeiten auf den Philippinen und in Indien. 

Sie entdecken aber auch, dass diese Jugendlichen die Chance auf ein neues Leben erhalten haben durch die Hilfsorganisation Missio. 

Missio setzt sich weltweit und auf unterschiedliche Art und Weise für ein gerechtes Leben für Menschen, besonders für Jugendliche und junge Erwachsene ein. In den verschiedenen Hilfsprojekten vor Ort erleben die Jugendlichen Dinge, die sie davor nicht kannten: Sie haben manchmal erstmals ein Dach über dem Kopf, erfahren die Gemeinschaft mit Gleichaltrigen, die Ähnliches erlebt haben, bekommen die Möglichkeit, eine Ausbildung zu absolvieren. Für viele Jugendliche ist dies wie die Chance auf ein zweites Leben. Ein Leben, bei dem sie zum ersten Mal Unterstützung und Wertschätzung erfahren. Menschenrechte eben!

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz schützt die Würde eines jeden Menschen. Jeder von uns ist tagtäglich dazu aufgerufen, sich dafür einzusetzen. Blicken wir dabei aber auch einmal über den Tellerrand und setzen uns für diejenigen ein, die aus eigenen Kräften keine Rechte einfordern können. Mögen wir unsere Stimmen für diese Menschen erheben!

Dies und viel Neugier beim Kennenlernen der Protagonisten Paulo, Renu und Mercedes wünschen allen Schülerinnen und Schülern des Jakob-Fugger-Gymnasiums    

die Lehrerinnen und Lehrer der Fachschaft Religion