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SkylineAm 08.05.2018 war endlich der Tag gekommen, auf den 16 Schüler sowie zwei Lehrkräfte schon seit Monaten gewartet haben. Es war der Beginn eines zehntägigen Schüleraustausches gefolgt von einem Trip nach New York. Dementsprechend aufgeregt und erwartungsvoll flogen wir dann von München, über Chicago nach Dayton, einer Stadt im Südwesten Ohios, wo wir am Flughafen schon von unseren Gastfamilien erwartet wurden.

Daytons berühmte Brüder

Dayton-nicht viel weiß man in Augsburg über unsere Partnerstadt, die als Stadt der Erfinder gilt und ohne dessen bekannteste Brüder dieser Austausch sowie eine Welt, wie sie heute ist, wohl nicht möglich wäre. Die Rede ist von den Gebrüdern Wright, den Erfindern des ersten maschinenbetriebenen Flugzeugs, das von Menschenhand steuerbar war und damit den Grundstein für einfaches und schnelles Reisen ans andere Ende der Welt legte.

Unser Alltag in Dayton

Art Institute DaytonIn den zehn Tagen, die wir zusammen mit unseren Austauschpartnern und deren Familien verbrachten, lernten wir die Kultur Amerikas kennen und man kann darüber zusammenfassend sagen, dass Amerika eines der wenigen Länder ist, auf das die meisten Vorurteile und Klischees zutreffen. An unserem ersten ganzen Tag hatten wir die Möglichkeit unsere Austauschpartner in den Unterricht zu begleiten und konnten einen Einblick in den Unterricht bekommen, der in großen Teilen, dem unseren ähnelt. An den anderen Tagen waren wir während des Unterrichts, der sich von 8 bis 15 Uhr erstreckte, auf Ausflügen und lernten einiges über die wichtigsten Gebäude und Personen in Dayton.

Besonders herausheben möchte ich hierbei unseren Besuch im Air Force Museum, der eines der vielen Highlights des Austauschs war. Die größte Attraktion im Museum war neben den zahlreichen Raketen, Kampfjets und alten Flugzeugen für die meisten von uns ehemaliges Flugzeug der US-Präsidenten, von dem unter anderem John F. Kennedy zu seinen Auslandsbesuchen gebracht wurde.

Nach den Ausflügen verbrachten wir die Nachmittage, als auch das Wochenende mit unseren Austauschfamilien. Einige Aktivitäten waren beispielsweise das Besuchen von Sportevents der Schule, das Abendessen bei angesagten Fastfood-Restaurants, Shoppen in einem der zahlreichen Malls, Kanufahren und der Besuch in einem Freizeitpark.

Immer eine Reise wert - neue Freundschaften in Amerika

Gruppe New YorkNeben dem individuellen Nachmittagsprogramm hatten wir an manchen Tagen auch gemeinsame Programmpunkte, wie ein Baseballspiel des ortsansäßigen Teams oder auch die offizielle Verabschiedung am vorletzten Tag, bei der auch die ein oder andere Träne floss. Abschließend kann man über unsere Zeit in Dayton sagen, dass sie uns sprachlich als auch menschlich vorangebracht hat und viele neue Freundschaften geschlossen wurden. Dementsprechend schwer fiel dann auch der Abschied von den Gastfamilien, unseren Austauschpartnern und allen anderen Menschen, die wir während unseres Aufenthaltes kennengelernt haben. Wir können aber alle auf eine wunderschöne Zeit zurückblicken, die für alle eine sehr schöne Erfahrung war und uns auf den Gegenbesuch im Juni 2019 freuen, wo wir dann einige unserer Freunde wiedersehen.

New York, New York

Nach zehn interessanten und erlebnisreichen Tagen sind wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge, doch mit viel Vorfreude nach New York aufgebrochen. Unglaublich, wir sollten in die Stadt fliegen, die wir sonst nur aus Hollywood-Filmen kannten... Ist NYC wirklich so groß, wie man hört? Sind die Straßen wirklich so voll? Wie wird die Freiheitsstatue wohl aus der Nähe aussehen? All diese Fragen gingen uns durch den Kopf, und viele wurden auch beantwortet, denn New York ist wirklich so gigantisch, wie in all den Filmen und Erzählungen!

The city that never sleeps

Blick Top Of The RockNach dem Einchecken im Hotel brachen wir in die Stadt auf. Nach einem Abstecher in den Central Park, der neben unserem Hotel lag, näherten wir uns der 5th Avenue. An dem Abend bekamen wir das verrückte Metropolen-Feeling schon zu erleben, denn nach dem Einbruch der Dunkelheit besuchten wir den blinkenden, bunten, und nie-schlafenden Time Square.

Den nächsten Tag begannen wir mit dem Besuch des Museum of Modern Art. Nach zwei Stunden voller Gemälden und anderen Kunstwerken, bekamen wir vier Stunden Freizeit, die wir zum Entdecken oder Shoppen nutzen konnten, z.B. im macy‘s, lange das größte Kaufhaus der Welt.

Der letzte volle Tag begann nach dem Frühstück mit einer Fahrt in der New Yorker Subway zum Fährhafen von New York. Dort legen jeden Tag zahlreiche Fähren ab, um tausende Menschen zur Freiheitsstatue zu bringen. Nach einem Fotostop an der Statue mit ebenfalls atemberaubenden Blick auf die Skyline von Manhattan, legten wir wieder ab, um nach Ellis Island zu fahren, die Insel, auf der einst Millionen europäische Einwanderer ankamen. Dort erkundeten wir die große Ankunftshalle, wo wir auch einen Einwanderungstest machen konnten, um zu sehen, ob wir es geschafft hätten, in die USA einzureisen.  Bei einigen hat es geklappt, bei anderen aber auch nicht ;)

Nach dem Mittagessen, wo wir einen, für seine „Gesundheitsförderung“ weltbekannten Burger gegessen haben, gingen wir zu Fuß zum One World Trade Center. Der Wolkenkratzer liegt neben dem Denkmal für die Opfer von einem der schlimmsten terroristischen Anschläge in der Geschichte der Menschheit: 9/11.

Unser letztes großes Ziel in der Megastadt war das Rockefeller Center, wo wir pünktlich zum Sonnenuntergang, in den 71. Stock fahren konnten, raus auf die Terrasse gehen und den atemberaubenden Ausblick über Manhattan genießen konnten.

Am letzen Tag konnten wir uns noch bis Mittag frei in der Stadt bewegen und vielleicht noch etwas besuchen, was wir uns vorgenommen hatten.

Am Nachmittag sind wir dann wieder nach München geflogen, wo wir am frühen Morgen erschöpft und mit einem deutlich zu spürenden Jetlag, aber dennoch glücklich, angekommen sind.

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