Kategorie(n): Geschichte
Autor:in: Tara Hendler, 11a

Ein interaktiver Ausflug in die Geschichte der Fugger und Welser

Am 12.12. besuchten wir das Fugger-Welser-Museum in Augsburg, um mehr über die Geschichte der großen Kaufmannsfamilien unserer Stadt zu erfahren. Der Besuch war nicht nur lehrreich, sondern erleichterte auch das Verständnis der Historie durch interessante interaktive Aktionen wie Hintergrundgeräusche, Kurzfilme und Nachstellung der damaligen Einrichtungen von Häusern oder Schiffen. Wir wurden durch unterschiedliche Räume mit verschiedenen historischen Hintergründen geführt und haben so die einzelnen Aktivitäten der Fugger und Welser in Bereichen wie Bergbau, Fernhandel und Kreditwesen näher kennenlernen dürfen.

Uns wurde erklärt, wie der damalige Handel durchgeführt wurde und es wurden Probleme geschildert wie beispielsweise die verschiedenen Währungen und Gewichtsmaße der Ware und die immens hohen Zölle und Steuern. Um diese Themen noch stärker zu veranschaulichen, durften einige Schüler zum Beispiel an einem großen, interaktiven Bildschirm die Handelsschiffe auf ihre Fahrtrouten um Afrika herum und nach Amerika schicken. In einem anderen Raum wurde durch eine spezielle Projektion ein von Schauspielern dargestelltes Gespräch von Jakob Fugger mit einem Mitglied der Welser-Familie gezeigt, in dem diese sich über die Vorgänge in der internationalen Politik und die sich daraus ergebenden geschäftlichen Möglichkeiten unterhalten haben.

Generell wurden wir über damalige Abläufe und Ziele aufgeklärt. Ein Raum, der sich mit den Aktivitäten der Kaufmannsfamilien in Südamerika beschäftigte, thematisierte auch das schlimme Thema der Sklaverei. Hier machte uns die Rundgangsleiterin darauf aufmerksam, dass man Geschichte nicht nur eurozentristisch sehen darf, sondern dass man im Rahmen eines Perspektivenwechsels auch den Blick der amerikanischen Indigenen einnehmen muss, die unter dem Ankommen der Europäer gelitten haben. Im letzten Raum hing ein langes Stück Stoff aus einem Schrank, das in den Farben rot, grün und gelb gehalten war. Sein Muster bestand aus vielen so genannten Manillen. Dies waren Zahlungsmittel aus Edelmetall aus der Zeit des Sklavenhandels, die in der Form den Halsringen von Sklaven nachempfunden waren. Dieser Teppich, der von einer afroamerikanischen Künstlerin gestaltet wurde, steht für die bis heute ungerechte Umgangsweise mit Menschen afrikanischer Herkunft durch Rassismus jeglicher Art und für die harte Vergangenheit, durch die sie gehen mussten.

Der Besuch im Museum war eine erfolgreiche Reise in die spannende Vergangenheit der Augsburger Geschichte und beleuchtete das Schicksal von Menschen der damaligen Zeit. Wir als Klasse 11a nehmen einiges aus der Führung mit und haben nun einen tieferen Einblick in die damaligen Umstände und Verhaltensmuster.

Generell wurden wir über damalige Abläufe und Ziele aufgeklärt. Ein Raum, der sich mit den Aktivitäten der Kaufmannsfamilien in Südamerika beschäftigte, thematisierte auch das schlimme Thema der Sklaverei. Hier machte uns die Rundgangsleiterin darauf aufmerksam, dass man Geschichte nicht nur eurozentristisch sehen darf, sondern dass man im Rahmen eines Perspektivenwechsels auch den Blick der amerikanischen Indigenen einnehmen muss, die unter dem Ankommen der Europäer gelitten haben. Im letzten Raum hing ein langes Stück Stoff aus einem Schrank, das in den Farben rot, grün und gelb gehalten war. Sein Muster bestand aus vielen so genannten Manillen. Dies waren Zahlungsmittel aus Edelmetall aus der Zeit des Sklavenhandels, die in der Form den Halsringen von Sklaven nachempfunden waren. Dieser Teppich, der von einer afroamerikanischen Künstlerin gestaltet wurde, steht für die bis heute ungerechte Umgangsweise mit Menschen afrikanischer Herkunft durch Rassismus jeglicher Art und für die harte Vergangenheit, durch die sie gehen mussten.

Der Besuch im Museum war eine erfolgreiche Reise in die spannende Vergangenheit der Augsburger Geschichte und beleuchtete das Schicksal von Menschen der damaligen Zeit. Wir als Klasse 11a nehmen einiges aus der Führung mit und haben nun einen tieferen Einblick in die damaligen Umstände und Verhaltensmuster.

thumbnail_Schiffsnachbau mit indigenen Zeichnungen

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