Geschichte

In einer Zeit, in der Spaß, actionreiche Events und kurzlebige Trends dominieren, mag sich manch einer fragen, warum er sich denn eigentlich noch mit den alten Fakten der vergangenen Jahrhunderte herumschlagen soll. Kann man dieser Meinung zustimmen? Würde sich der Geschichtsunterricht tatsächlich nur auf eine Anhäufung historischer Fakten und Ereignisse beschränken, dann wären solche Vorbehalte in der Tat berechtigt. 

Natürlich soll der Geschichtsunterricht ein solides Gerüst historischer Fakten zur Orientierung in der Vergangenheit vermitteln. So füllen die Schülerinnen und Schüler ab der 6. Jahrgangsstufe die historische Zeitleiste mit Leben und können verschiedene Ereignisse unterschiedlichen historischen Epochen zuordnen und sich so in der Vergangenheit zurechtfinden. Der Geschichtsunterricht bietet aber darüber hinaus noch viele weitere Antworten auf die Frage: „Wozu Geschichte lernen?“ 

Wer nicht von dreitausend Jahren Sich weiß Rechenschaft zu geben, Bleibt im Dunkeln unerfahren, Mag von Tag zu Tage leben.

Johann Wolfgang von Goethe

Wozu Geschichte lernen? – Antworten von Schülerinnen und Schüler und Lehrkräften

Eren Karan, Q12
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„Unsere heutige Welt ist nicht einfach aufgetaucht. Es gab eine lange Entwicklung, bis sie zu der Welt wurde, die wir kennen und in der wir leben. Deshalb hilft uns das Fach Geschichte dabei, die Welt besser zu verstehen. 
Julian Grotz
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Geschichte erzählt Geschichten - das ist an sich schon spannend! Allerdings wäre es fahrlässig, alle uns vorgelegten „Geschichten“ einfach so hinzunehmen. Wir müssen uns immer fragen, von wem die Geschichte stammt oder wozu sie erzählt wurde. Auch müssen wir regelmäßig alte Gewissheiten hinterfragen und uns neue Fragen zur Vergangenheit stellen. Deshalb ist Geschichte nie eine abgeschlossene Erzählung und somit alles andere als eine verstaubte Angelegenheit. 
Alessio Kudria, Q12
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Um die Ursachen heutiger Konflikte besser verstehen zu können.
Martin Ihrig
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Wer nicht von dreitausend Jahren Sich weiß Rechenschaft zu geben, Bleibt im Dunkeln unerfahren, Mag von Tag zu Tage leben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Jonathan Schwab, Q12
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„Geschichte ist nicht nur pures Wissen und Auswendiglernen, wie viele denken. Vielmehr ist es verstehen, nachvollziehen und aus der Vergangenheit lernen.“
Susann Kießlich
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Um zu verstehen, wer wir sind, woher wir kommen und wohin wir gehen.
Finn Heinrich, Q12
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... um aus vergangenen Fehlern zu lernen und diese in der heutigen Zeit zu vermeiden. ... um die Entstehung, und damit auch den Sinn unserer heutigen Werte und Kultur zu verstehen.
Christina Obermeier
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Das Verstehen der Vergangenheit bildet für uns eine Brücke zur verantwortungsvollen Gestaltung der Gegenwart.
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Exkursionen

Durch verschiedene Exkursionen wird Geschichte in unterschiedlichen Jahrgangsstufen vor Ort erlebbar. In der 6. Jahrgangsstufe steht ein Besuch im Römischen Museum, d.h. im „Römerlager. Das römische Augsburg in Kisten“ auf dem Programm. Die 7. Klassen besuchen auf den Spuren Jakob-Fuggers dasFugger-Welser-Museumoder aber dieFuggerei. 

Die Fahrt zurKZ-Gedenkstätte Dachauund der Rundgang durch das ehemalige Konzentrationslager gehört in der 9. Jahrgangsstufe zum Programm der politischen Bildung und vertieft durch die persönliche Begegnung die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte. Die Geschichtskurse in der Oberstufe fahren zumDokumentationszentrum Reichsparteitagsgeländenach Nürnberg und begeben sich dort nach einer Besichtigung des Museums auf einen Rundgang über das ehemalige Reichsparteitagsgelände am Dutzendteich.

Grundwissen

So füllen die Schülerinnen und Schüler ab der 6.Jahrgangsstufe die historische Zeitleiste mit Leben und können verschiedene Ereignisse unterschiedlichen historischen Epochen zuordnen und sich so in der Vergangenheit zurechtfinden.Die Übersicht des bayerischen Kultusministeriums  “Grundlegende Daten und Begriffe aus der Geschichte“ kann hier Orientierung bieten. .

Das schuliniterne Grundwissen finden Sie hier.

W- und P-Seminare

In der Oberstufe werden regelmäßig W- und P-Seminare im Fach Geschichte angeboten. In den W-Seminaren finden die Schülerinnen und Schüler Zugang zu einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Geschichte. Die P-Seminare ermöglichen den Schülerinnen und Schülern eine projektorientierte Annäherung an die Geschichte. 

Themen ausgewählter W- und P-Seminare der letzten Jahre am Jakob-Fugger-Gymnasium: 

  • Entwicklung einer Stadtführungs-App mit dem Titel ,Die Fugger in Augsburg 
  • Gestaltung eines museumspädagogischen Angebotes für das Fugger- und Welser-Museum in Augsburg 
  • „Polis, Politik und Philosophie – Das klassische Griechenland und die Ursprünge der Demokratie“ 
  • „Internationale Migration im 20. Jahrhundert“ 
  • Brunhildenstr. 1 und seine Bewohner*innen – Geschichte eines Hauses in der Zeit des Nationalsozialismus 
  • Erinnerungsorte in Augsburg und Umgebung 
  • Von den Fuggern und vom Fuggern: 500 Jahre Fuggersche Stiftungen 
  • Das lange 19. Jahrhundert – 1789-1914 
  • Nationalsozialistische Innenpolitik 1933-1939 
  • „Politische Lyrik“ 
  • Verweigerung, Protest und Widerstand im Nationalsozialismus 
  • „Kriegsende 1945 in Augsburg“ 

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