Ende Februar war es so weit: Der Regionalwettbewerb von Jugend forscht fand in Augsburg an der Technischen Hochschule statt. Wir vom Team „Kleine Gräte, großes Problem“ waren mittendrin. Schon beim Betreten des Campus war die Atmosphäre inspirierend. Überall engagierte Jugendliche, kreative Projekte und neugierige Besucherinnen und Besucher. Von Technik über Umwelt bis Informatik – Innovation lag in der Luft.
Das Projekt „Kleine Gräte – großes Problem“ sollte in dieser Runde seine Vollendung finden. Es war gelungen, die beiden Farbstoffe so aufzubereiten, dass von ihnen keine gesundheitliche Gefährdung mehr ausgehen kann. Nun kann das Färbeverfahren auch in der Pädiatrie und in der Veterinärmedizin zum Einsatz kommen.
Besonders wichtig war uns eine interaktive Präsentation der umfangreichen Forschungsergebnisse durch ein bestechendes Plakat und das Marzipanmodell der Speiseröhre. Mandelsplitter fungierten hier als olfaktorisch neutrale Fischgräten.
Als wir im laufenden Wettbewerb erfuhren, dass es im Fachbereich Chemie keinen ersten Platz geben würde, waren wir zunächst etwas erstaunt.
An der Tatsache, ein vermarktungsfähiges Medizinprodukt entwickelt zu haben, ändert sich jedoch nichts. So nehmen wir in unser akademisches Leben unzählige wertvolle Erfahrungen und hilfreiche Laborkenntnisse mit. Wir haben gelernt, dass eine solide Recherche unabdingbar für den Erfolg ist und wissen, dass wir uns so richtig durch anspruchsvolle Aufgaben durchbeißen können.
Die Zielsetzung ist, diese pfiffige und segensreiche Innovation zu einem späteren Zeitpunkt in den medizinischen Alltag zu integrieren.
Ein herzliches Dankeschön an die Schulleitung, die Fachschaft Chemie und Frau Lindermayr, unsere Betreuungslehrerin!