„Demokratie ist wichtig. Aber nicht selbstverständlich“ – Filmvormittag mit Prof. Mo Asumang 

Autor:in: Tanay Kokane, Rudi Ren, 11c
Kategorie(n): Fächer A-Z, Lernen am JFG, Oberstufe, Politik und Gesellschaft

Am Dienstag, den 29.09.2026, durften wir den Dokumentarfilm „Die Arier“ von Regisseurin und Aktivistin Frau Prof. Mo Asumang ansehen. Im Anschluss gab es die Gelegenheit, Fragen zu stellen und gemeinsam über den Film zu diskutieren.

Mo Asumang setzt sich seit Jahren gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung ein und ist unter anderem durch diesen Film und diverse Fernsehauftritte bekannt geworden. Unter dem Motto „Demokratie ist wichtig. Aber nicht selbstverständlich“, besuchte sie nicht nur rechtsextreme Demonstrationen, um das Gespräch mit deren Teilnehmern zu suchen, sondern beschäftige sich auch ausgiebig mit dem durch das NS-Regime geprägten Ausdruck „Arier“.

Die Meinungen zur Veranstaltung sind durchweg positiv. Ein Schüler der 11. Jahrgangsstufe meinte: „Ich fand die Veranstaltung sehr gut und vor allem wichtig. Der Film hat gut gezeigt, welche Meinungen die interviewten Leute haben und wie Rassismus heutzutage entsteht. Besonders bewundernswert fand ich, wie ruhig Frau Asumang sich auch teils verrückte Meinungen angehört hat.“

Auf die Frage, die sich fast jeder anwesende Schüler gestellt hat, ob Frau Asumang Angst hatte, gemeingefährlichen Gruppierungen, wie dem Ku-Klux-Klan, gegenüberzutreten, antwortete sie: „Natürlich hatte ich extreme Angst […], jedoch muss man vor allem in solchen Situationen mutig sein und versuchen, die Sichtweise des Gegenübers nachzuvollziehen“.

Die Veranstaltung war ein informatives sowie hochinteressantes politisches Bildungserlebnis für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des JFG.