


Im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts unternahmen die 7. Klassen am 14. und 15. Juli 2026 eine Exkursion in die Moschee im Augsburger Textilviertel. Vor Ort durften die Schülerinnen und Schüler die wesentlichen Inhalte und Rituale des Islams aus erster Hand kennen lernen.
Die Religionsbeauftragte der Moschee in Haunstetten kam extra ins Textilviertel und führte die Gruppen am ersten Tag durch die Räumlichkeiten. Am Mittwoch führte dann der Imam Polat aus Königsbrunn. Die kunstvollen Kalligraphien an den Wänden wurden eindrucksvoll erklärt. Dabei gab es für die Jugendlichen einiges zu entdecken: Aufmerksam suchten und fanden sie den Namen Allahs, der an vielen Stellen (Wände, Lampen, …) in der Moschee kunstvoll verewigt ist.
Die Lernenden konnten einem muslimischen Gebetsvers lauschen, der singend vorgetragen wurde. An den ungewöhnlichen Klang mussten sich die Schülerinnen und Schüler erst gewöhnen und kicherten zunächst etwas. Ein Gebet live zu hören war eine interessante und schöne Erfahrung.
Neben dem großen Hauptgebetsraum der Männer mit weichem Teppichboden öffnete die Moschee auch die Türen des Gebetsraums der Frauen sowie die rituellen Waschräume. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, um neugierig Fragen zu stellen, die ausführlich beantwortet wurden.
Zum Ende des Besuchs wurden alle in den Gemeinschaftsraum der Moschee eingeladen. Bei einem Getränk und etwas Süßem konnten die Klassen ihre letzten Fragen stellen und mussten sich dann schon wieder verabschieden.
Im zweiten Teil des Vormittags nahmen die Lernenden an einem Workshop zum Thema „Glaube, Islam und Ich“ von Ufuq teil. Hier konnten Ansichten zum Islam spielerisch neu gedacht und diskutiert werden, sodass eine Atmosphäre entstand, die zum Austausch einlud.
Die Exkursion stärkte das gegenseitige Verständnis und baute Vorurteile ab.
Vielen Dank an das Ufuq-Team mit Frau Harzmann, die Moschee im Textilviertel und Herrn Polat, der als Imam die Führungen koordinierte.