Großer Erfolg für das Jakob-Fugger-Gymnasium: Unser Wahlkurs „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SoR) wurde am 16. April für sein herausragendes Engagement im Bereich der queersensiblen Jugendarbeit geehrt. In einer feierlichen Preisverleihung im Bayerischen Landtag nahm die Gruppe den Michael-Schmidpeter-Preis in der Kategorie „Schulklassen“ entgegen.
Ein Zeichen für Toleranz und Sichtbarkeit
Der Preis, der vom Bayerischen Jugendring (BJR) und dem Jugendnetzwerk Lambda Bayern verliehen wird, ist mit 500 Euro dotiert. Er erinnert an das Schicksal von Michael Schmidpeter und setzt ein starkes Zeichen gegen die Ausgrenzung queerer Jugendlicher. Philipp Seitz, Präsident des BJR, betonte bei der Verleihung:
„Der Michael-Schmidpeter-Preis erinnert uns daran, wie entscheidend es ist, junge Menschen in ihrer Identität zu stärken und sie in schwierigen Lebensphasen nicht allein zu lassen.“
Unser Projekt: Datenbasierte Vielfalt
Die Jury zeigte sich besonders von dem mehrstufigen Projekt beeindruckt, das unser Wahlkurs im Rahmen des letzten Diversity Days entwickelt hat. Anstatt nur auf allgemeine Slogans zu setzen, gingen unsere Schülerinnen und Schüler analytisch vor:
Der Wahlkurs führte mittels einer schulweiten Umfrage eine eigene Erhebung durch, um Wissenslücken und Sensibilisierungsbedarfe im Schulalltag konkret zu identifizieren.
Auf Basis dieser Ergebnisse entstanden Projekte, die religiöse, sexuelle und kulturelle Vielfalt fest im Alltag des JFG verankern.
Wie es weitergeht
Gegen insgesamt elf Mitbewerber konnte sich unser Gymnasium durchsetzen. Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro wird direkt in die zukünftige Arbeit des Wahlkurses fließen, um neue Initiativen zu entwickeln und unsere Schule weiterhin zu einem Ort zu machen, an dem sich jeder und jede – unabhängig von Identität oder Herkunft – sicher und wertgeschätzt fühlt.