Am Montag, dem 22. Juni, bekamen alle Schüler der 9. Jahrgangsstufe die Gelegenheit, sich in BU07 das beeindruckende Theaterstück „Ein ganz gewöhnlicher Jude“ anzusehen und im Anschluss an das Ein-Mann-Stück mit dem Schauspieler Matthias Kloesel von der Theaterwerkstatt Augsburg über die Fragen zu den Themen Judentum und Antisemitismus zu diskutieren. Hier einige Stimmen aus der Schülerschaft:
„Das Theaterstück „Ein ganz gewöhnlicher Jude“ geht um einen Mann, der darüber spricht, wie es ist, Jude in Deutschland zu sein. Obwohl nur eine Person auf der Bühne steht, stellt er sich wichtige Fragen und beantwortet diese selbst. Ich fand es spannend, da er seine Emotionen auf der Bühne klar gezeigt hat.“
„Ich fand, dass das Thema aus „Ein ganz gewöhnlicher Jude“, etwas ist, dass so in dieser Art selten angesprochen wird. Juden werden bemitleidet und ihnen wird gezeigt, dass sie toleriert werden. Aber vielleicht wollen sie das gar nicht. Sie wollen einfach dazu gehören und nicht nur akzeptiert werden. Ganz normale Menschen sein, ihre Religion soll auch als Religion und nicht als Charaktereigenschaft gesehen werden. Meiner Meinung nach hat das Stück diese Thematik wunderschön vorgeführt und rübergebracht. Daher fand ich es sehr eindrucksvoll und interessant.“
„Ich finde das Stück gut, da es ein Problem anspricht, worüber viele Menschen nicht oft sprechen. Was ich etwas schwierig finde: Das Stück ist ein reiner Monolog, eine Person, wenig Requisiten. Das kann für manche Zuschauer anstrengend sein, weil man sich wirklich konzentrieren muss. Aber ich glaube, das ist Absicht, der Inhalt soll im Vordergrund stehen.“
„Mir hat das Theaterstück gefallen, weil der Schauspieler sehr gut war und das ganze Stück auch authentisch rüberbringen konnte. Ebenso fand ich gut, dass es auch die andere Seite beleuchtete, dass auch Menschen ausgeschlossen werden, wenn man zu sehr versucht politisch korrekt zu sein und auch übervorsichtig ist mit dem, was man sagt.“