MINT-EC-Camp CAMMP 2025 an der RWTH Aachen

Autor:in: Jakob Meyer-Döhner und Tilo Kindor, Q12
Kategorie(n): MINT-Aktivitäten, Schulleben

Im November 2025 hatten wir die Möglichkeit, am MINT-EC-Camp CAMMP (Computational and Mathematical Modeling Program) an der RWTH Aachen teilzunehmen. Eine Woche lang arbeiteten wir in kleinen Gruppen an einer realen Fragestellung aus Wissenschaft und Technik und entwickelten gemeinsam eigene Lösungsansätze.

Unsere Gruppe beschäftigte sich mit dem Gießen von Metall. Dabei kann es beim Abkühlen des Materials zu Problemen kommen, die die Qualität des fertigen Bauteils beeinflussen. Unsere Aufgabe war es, ein Programm zu entwickeln, mit dem sich solche Schwierigkeiten möglichst früh erkennen lassen.

Zu Beginn standen wir vor einer großen Herausforderung, da wir zunächst verstehen mussten, wie das zugrunde liegende Problem überhaupt beschrieben werden kann. Deshalb konzentrierten wir uns zunächst auf einfache Formen und entwickelten erste Ideen, wie wir diese untersuchen könnten. Im Laufe der Woche erweiterten wir unser Programm Schritt für Schritt, testeten verschiedene Ansätze und verbesserten unsere Ergebnisse kontinuierlich.

Besonders spannend war, dass wir sehr selbstständig arbeiten konnten. Die Betreuer unterstützten uns zwar bei Fragen, die eigentliche Entwicklung der Lösungswege lag jedoch bei uns. Dadurch konnten wir eigene Ideen ausprobieren, gemeinsam diskutieren und als Team Entscheidungen treffen. Mit jedem Fortschritt wurde unser Programm leistungsfähiger, sodass wir am Ende deutlich komplexere Formen untersuchen konnten als noch zu Beginn der Woche.

Den Abschluss bildete eine Präsentation, in der alle Gruppen ihre Ergebnisse vorstellten. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich die Herangehensweisen und Lösungen zu den verschiedenen Aufgaben waren.

Das CAMMP-Camp war eine abwechslungsreiche und lehrreiche Woche, in der wir nicht nur Einblicke in aktuelle Forschungsthemen erhalten haben, sondern auch erlebt haben, wie wichtig Teamarbeit, Kreativität und eigenständiges Arbeiten bei der Lösung komplexer Probleme sind. Besonders interessant war es zu sehen, wie aus einer ersten Idee Schritt für Schritt ein funktionierendes Programm entstand.

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